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14.10.2021 / Allgemein / B2B Marketing / B2B Marketing Trends / B2B-Markenbildung / Blog / Markenmanagement / Mittelstand

Blog-Artikel

Marken für den Mittelstand

Profitabilität durch Markenmanagement

Als Motor der deutschen Wirtschaft hat der Mittelstand es nicht immer einfach. Dabei steckt in ihm unendliches Potential. In unserer neusten Blogreihe erfahren Sie, wie mittelständische Unternehmen von modernen Marketingstrategien profitieren können. 

Ganz zentral dabei ist die Markenarbeit. Denn mit einer starken Marke können KMUs die Konkurrenz hinter sich lassen und die eigene Profitabilität bemerkbar erhöhen. Wie und warum erklärt dieser Beitrag. 

 

Charakter der Mittelständischen Unternehmen  

Rund 99% aller deutschen Unternehmen in der Privatwirtschaft sind KMUs. Es sind die Tüftler, die Macher und die Visionäre unter uns. Bereits in der Vergangenheit haben sie immer wieder Kämpfe ausgetragen, um ihre Position zu sichern. Das Erfolgsrezept beruht dabei auf:  

  • starker Führung 
  • verlässlichen Netzwerken 
  • belastbaren Eigentümerstrukturen 
  • finanzieller Unabhängigkeit 
  • einer klaren Strategie 

Das sind alles große Vorteile um als Unternehmen zu bestehen, doch in den letzten Dekaden sind dem Mittelstand neue Kontrahenten entgegengetreten. 

 

Here Comes the Trouble 

In einer Umfrage gaben 54% der deutschen mittelständischen Unternehmen an, der Fachkräftemangel sei eine der größten Gefahren für ihre Entwicklung. Der sogenannte „War of Talents“ hängt auch mit dem demografischen Wandel zusammen.  Junge Arbeitskräfte haben meist eine Arbeitnehmerwahrnehmung, die sich stark von den Strukturen alteingesessener Firmen unterscheidet. Aus diesem Grund ist ein angepasstes Employer Branding essenziell. 

Hinzu kommt auch die globale Vernetzung der Wirtschaft, inklusive Konkurrenz aus dem asiatischen Raum. Durch immer neue Dienstleistungen und Angebote wird das Produktportfolio austauschbarer. Um sich zu behaupten muss eine konsequente Digitalisierung der Firmen gewährleistet sein. Wer online weder präsent ist noch bei digitalen Trends mitzieht, hat im Wettstreit geringere Chancen. 

Und damit ist nicht nur die Konkurrenz untereinander gemeint, denn gerade große Konzerne bedrohen den Mittelstand. Sie sind bekannter, sichtbarer, haben einfach andere finanzielle Mittel. 

Der Lösungsansatz liegt im Markenmanagement. Richtiges Branding wirkt sich nicht nur positiv auf die erfolgreiche Arbeitnehmersuche und das Bestehen gegen die Konkurrenz aus. Starke Marken erhöhen auch die Profitabilität des Unternehmens. 

 

Erstarken durch Marken 

Märkte ändern sich. Eine starke Marke aber bleibt, sofern sie zu einem Treiber für Erfolg gemacht wurde.  

 

Marken schaffen Anziehungskraft – ob bei MitarbeiterInnen, BewerberInnen, oder externen StakeholderInnen. Diese Anziehung gilt es optimal auszunutzen, nicht nur für das Employer Branding, sondern unbedingt auch bei der Kundenbindung. 

 

Im Kunden liegt die Kraft 

Das Ziel einer Marke in Bezug auf KundInnen ist zunächst ganz einfach erklärt: Sie soll eine emotionale Bindung zwischen Unternehmen und Kunde schaffen.  

Man sollte die Marke als Botschaft nutzen, welche die klare Vision und Mission des Unternehmens ausdrückt. Das führt auch zu einer Verbesserung des Unternehmensimages. Durch eine emotionale Kundenbindung schafft man Loyalität und Vertrauen, unabhängig vom Preis: Ist Kundenloyalität durch aufgebautes Vertrauen und emotionale Bindung gegeben, verkraftet man nämlich eher Preiserhöhungen.  

Um zusätzlich eine Präferenzbildung bei KundInnen hervorzurufen, sollte die Marke auch dementsprechend positioniert sein. Differenzierung zu anderen vergleichbaren Unternehmen ist ein zentrales Merkmal von starken Marken. 

Markenpositionierung ist ein zeitintensiver Prozess, bei dem wir Ihnen gerne behilflich sind. Kontaktieren Sie uns hier! 

 

Starke Marke – höherer Profit 

Jede starke Marke steht für etwas. Gute Qualität sollte dabei in jedem Fall gegeben sein. Doch es braucht auch eine gewisse Verschiedenartigkeit, um sich von Konkurrenten abzuheben. Ist das Markenversprechen klar und passend für die Zielgruppe, hängen Kaufentscheidungen eben nicht nur von einem günstigen Preis ab. Auch wenn Monis Beispiele aus dem B2C Bereich stammen, gilt das für B2B noch mehr. 

Denn je höher die Investition, desto eher fällt die Wahl auf die starke Marke und somit das beste Leistungs- und Qualitätsversprechen. Ein No-Name Frischkäse ist ja noch okay. Aber ein Auto oder gar ein medizinisches Gerät eines unbekannten Herstellers ist schwerer zu vermarkten.  

Der Preisvorteil einer starken Marke wirkt sich insgesamt positiv auf das Unternehmen aus. Durch höhere Profitabilität kann man unter anderem: 

  • Qualität gewährleisten 
  • die Kundenbindung steigern 
  • die Verhandlungsmacht gegenüber Händlern und Fremdkapitalgebern erhöhen 
  • das Unternehmen im Wert steigern 

 

Fazit 

Konsequente Markenführung kann gerade im Mittelstand den Unterschied zwischen einer Firma am Existenzrand und einem boomenden Unternehmen machen. Dieser Herausforderung müssen Sie sich allerdings nicht allein stellen.  

Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Markenpositionierung. Kontaktieren Sie uns ganz einfach hier. 

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Als nächstes in unserer Blogreihe zu Marketing für den Mittelstand: Markenmanagement leicht gemacht – erfahren Sie die besten Strategien, um eine Marke nachhaltig zu managen. 

 


 

Quellen 

Forschungsarbeit Reutlinger Diskussionsbeiträge zu Marketing & Management zum Thema Marke und Mittelstand 

Statista: Die größten Gefahren für die Entwicklung Ihres Unternehmens 

Für Gründer: Branding 

Page: Brand Strategy 

DIM: Markenführung 

Brand Trust: Markenführung 

Compeon: Mittelständische Unternehmen