back
back
02.10.2020 / Allgemein / B2B Digitalisierung / B2B Marketing / B2B Marketing Trends / Business Talk / Change

Blog-Artikel

WHY? Eine neue Marke. DYADIC.

Wie die gernBotschaft zu DYADIC wurde

Ist es das richtige Jahr und die richtige Zeit, sich einen neuen Namen und eine neue Marke zu geben?

Mitten in einem Covid-19-geschüttelten Umfeld? Die gernBotschaft hat es getan. Sie wird zu DYADIC. Und das ist nicht nur einfach ein neuer Name. Es steht für die Transformation zu einer B2B Kommunikationsagentur mit einem besonderen Anspruch: Kreation und Beratung mit Datenanalytik zu verbinden. Und damit wirkungsvollere Kommunikation zu erzeugen.

 

Doch wofür genau steht DYADIC?

Konkrete Antworten geben die beiden Inhaber von DYADIC: Bernhard Pluskwik, der auch schon die Vorgängeragentur gernBotschaft gegründet hatte, und Kai Sievers, der DYADIC als CEO führt.

Einfach das jeweilige Bild anklicken und direkt zum Podcast gelangen.

 

„Kai, erzähl doch mal!“ „Und jetzt leg du mal los, Bernhard!“

 

Warum überhaupt die neue Marke DYADIC – gernBotschaft war doch eine erfolgreiche Marke für B2B Kommunikation?

Schon vor mehr als zwei Jahren haben wir intensiv diskutiert: Wird unser Name noch einer neuen Zeit mit ihren multidimensionalen Kanälen, Kommunikationswegen und Kommunikationsgewohnheiten gerecht? Müssen wir uns nicht auch an immer internationalere Kunden anpassen, für die gernBotschaft schon phonetisch zur Herausforderung wird? Und assoziiert man mit uns noch das, was wir längst sind – nämlich digitaler Lösungsanbieter? All das hat dazu geführt, dass wir einen Relaunch gewagt haben. Die gernBotschaft war gut und erfolgreich, DYADIC wird größer und umfassender. DYADIC steht für das Angebot, Kommunikation noch wirkungsvoller und relevanter zu machen. Das wollten wir nach außen erlebbar machen. Und offenbar hat es Saiten zum Klingen gebracht, die wir bewusst spielen wollten: „Very modern and very‚weltmännisch“ beurteilte zum Beispiel ein amerikanischer Geschäftspartner den Namen und den Auftritt bei einem Vorab-Test.

 

Was wollen wir mit DYADIC aussagen?

DYADIC stammt aus der Soziologie und steht für stabile bilaterale Beziehungsachsen, in denen sich zwei Partner gegenseitig ideal ergänzen und im positiven Sinn „bereichern“. Was für uns eine Steilvorlage für einen Namen! Denn genau darum geht es doch auch für unsere Kunden: Beziehungsachsen zu schaffen. In den B2B Märkten, in denen sich unsere Kunden bewegen, zählen robuste Beziehungen, Vertrauen und Erfahrungen deutlich mehr zwischen Geschäftspartnern als der schnelle intuitive Kauf, wie er in den Consumer Märkten viel stärker ausgeprägt ist.

Darum glauben wir daran, dass Kommunikation nicht nur Botschaften vermitteln muss – beispielsweise zu Produktinnovationen. Sondern sie muss auch Inhalte und Emotionen schaffen, um Beziehungen aufzubauen, zu stärken und zu halten. Das ist die Basis für unsere Kunden, um letztlich erfolgreich Produkte zu vermarkten.

Für diese Mission braucht es nicht nur Empathie und Zielgruppenverständnis. Sondern auch fundierte Daten. Empathie und Daten: Wir glauben, dass durch diese Kombination relevantere und wirkungsvollere Kommunikation für unsere Kunden entstehen kann.

 

Wie spricht man eigentlich DYADIC richtig aus?

DYADIC ist im deutschen Sprachgebrauch eher als Adjektiv „dyadisch“ im Zusammenhang in der Soziologie bekannt. Wir sprechen DYADIC amerikanisch aus, weil wir fest davon überzeugt sind, dass unser B2B Kommunikationsmarkt von Internationalität und Sprache lebt. Also war es für uns logisch, auch als Firma international zu agieren.

Hier ein Beispiel, wie man DYADIC ausspricht.

Was sind denn diese Beziehungsachsen, von denen Ihr sprecht?

In der Wirtschaft ist es entscheidend, Werte für Unternehmen zu schaffen. Eine Geschäftsbeziehung wurde in der B2B Welt schon immer als wichtig für die Entwicklung von Marktwachstum empfunden. Kommunikation kann aus unserer Sicht neben den traditionellen Instrumenten wie Messen und persönlichem Verkauf dazu beitragen, diese Beziehungen zu schaffen. Beziehungsachsen bezeichnen dabei die messbare und konkrete Verbindung zwischen Geschäftspartnern, Kunden, Lieferanten, Influencer und weiterer an Geschäftsprozessen beteiligter Menschen. Menschen, die täglich Entscheidungen treffen – auf Basis von Beziehungen.

 

Was macht die neue Marke denn nun konkret aus? Was macht den Unterschied?

Zunächst einmal: Nicht alles ändert sich. Kommunikation von B2B Profis bleibt auch für DYADIC Teil des Markenkerns. In dieser Hinsicht schreiben wir 20 erfolgreiche Jahre gernBotschaft – und all das, was unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner damit verbunden haben – in die Zukunft fort. Aber DYADIC ist eben noch mehr. Und das lässt sich an zwei wesentlichen Punkten festmachen:

  • Wir wollen die Analyse und das Verständnis über Zielgruppen noch intensiver und mit innovativen Methoden verbessern – insbesondere durch die Möglichkeiten von Data Analytics nutzen. Ziel ist es, Zielgruppen besser zu verstehen, um daraus Erkenntnisse für eine passgenaue und relevante Kommunikation zu gewinnen.
  • Die Welt der Kommunikation ist im Netz. Wir müssen im Netz und bei den Zielgruppen zuhören, um zu wissen, was im aktuellen Kontext relevant ist. Daraus entstehen wiederum Erkenntnisse für aktuellen Content. So verbessern wir die Relevanz der Inhalte. Den Anfang machen wir mit Social Listening – zuhören, welche Diskussionen im Umfeld unserer Kunden geführt werden, wo Multiplikatoren sind, wo sich Wirkung durch gezielten Dialog erhöhen lässt.

 

Und wie geht ihr mit den Risiken der Umfirmierung um, die es ja zweifellos auch gibt?

Natürlich ist es immer ein Risiko, sich von Bekanntem zu entfernen und Neuland zu betreten. Wir finden aber, für ein Unternehmen ist das Risiko deutlich höher, wenn es sich nicht auf veränderte Märkte, Technologien und Kundenwünsche ausrichtet – und diese Ausrichtung dann auch deutlich macht. Wir haben agenturintern in den vergangenen Jahren konsequent an der Verbesserung unserer Leistungsgemeinschaft gearbeitet, haben in Mitarbeiter und Technologien investiert und uns hinterfragt. Die Umfirmierung war daher eher eine gewünschte Konsequenz – und im Vordergrund stehen die vielen Chancen, die sich für uns daraus ergeben.

 

Was versprecht ihr euch als Unternehmer von der neuen Marke DYADIC?

Wir wollen ein robustes Unternehmen schaffen, das uns als Unternehmer auch überdauern kann und einen sehr hohen Selbstständigkeitsgrad hat. Robust, das heißt auch: Krisen gut zu überdauern, innovativ zu sein und eine stärkere Vision zu leben, als nur zu existieren. Wir wollen mit Kommunikation einen Unterschied in der B2B Welt machen. Und dafür müssen wir als Unternehmen immer wieder prüfen, ob wir diesen Sinn wirklich stiften können. Unser Ziel ist es, mit einem besseren Verständnis für Zielgruppen Kommunikation relevanter und damit wirkungsvoller zu gestalten.

Dafür setzen wir Daten ein. Empathy meets Analytics. Das ist zum einen der Wille, mit Empathie Menschen und Zielgruppen besser zu verstehen. Sichtbar gemacht mit Daten, die Zielgruppen eine Struktur geben, beispielsweise in differenzierbareren Kundensegmenten.

 

DYADIC. Empathy meets Analytics.

Autor

Kai Sievers

Geschäftsführer